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Hüttenwoche

Laudien Synje 12.03.2019

Nun liegen die Ferien bereits hinter uns und damit auch die Hüttenwoche:

Jede der aktuell 4 Sippen durfte im Pfadiheim die Ferienlangeweile bekämpfen, die drei ältesten Sippen durften sogar übernachten!

Das Programm begann am Montag für die jüngste Sippe: die Elche. Die 4 fünf- und sechsjährigen verbrachten 3 1/2 Stunden im Pfadiheim, in der sie ein Nagelbild selbst hämmern durften. Hinterher lernten sie bei heftigen Sturmböhnen bestens gelaunt die Umgebung ums Pfadiheim herum kennen und hatten viel Spaß dabei.

Am nächsten Morgen reiste Sippe Wolf an, nur um festzustellen, dass Daniel verschwunden war. Zudem fanden sie einen Brief, der ihnen erklärte, dass mehrere Mitarbeiter verflucht worden waren. Also machten sie sich trotz Regen auf den Weg, um die Mitarbeiter zu erlösen, was ihnen auch gelang. Abends kamen wir dann erschöpft, aber erfolgreich wieder am Pfadiheim an, wo der Tag bei gutem Essen, Gesang und Spielen in guter Atmosphäre ausklang.

Der nächste Morgen bis zur Anreise war dann wieder chaotischer: Beim "Chaosspiel" mussten je zwei Spieler, deren Beine aneinander gebunden waren, nummerierte Zettel finden, um auf einem Spielbrett den Sieg davonzutragen.

 

Nachdem die Wölfe abgereist waren, kamen auch schon Biber, die älteste Sippe. Die gerade einmal 5 Teilnehmer wurden in ihrem handwerklichen Geschick gefordert: Sie durften ein Palettensofa bauen. Hierbei war auch unerwartete Krreativität gefragt: Ein Brett ging kaputt und musste ersetzt werden. Dafür gab es zwei Varianten: 1.) Das Brett wurde liebevoll wieder zu einem Kunstwerk zusammengeleimt 2.) Kürzere Bretter wurden aus anderen Paletten ausgesägt und zusammengeschraubt. Welche Variante die Jungs und welche die Mädels anwandten, verrate ich hier mal nicht...

Das motorische Geschick wurde auch beim Weidenruten einbuddeln und Kartoffeln schälen bewiesen. Abends schauten wir noch den Film "Blind Side", wonach die Sipplinge beschlossen, dass sie nun zu müde für eine Nachtwanderung waren und tatsächlich neun (!) Stunden lang ruhig schliefen, wofür die Gruppenleiter doch sehr dankbar waren.

Auch der nächste Morgen stellte sich als lehrreich heraus. Nach einem späten gemeinsamen Frühstück gab Synje noch ein paar Eindrücke zum Thema "Erste Hilfe".

 

Als letzte Gruppe reisten die Leoparden an, 10 Kinder im Alter von 7 - 9. Das Programm begann mit dem Spiel Montagsmaler, wobei sich hierbei deutlich zeigte, dass bestimmte Kinder von bestimmten Gruppenleitern bevorzugt bzw. benachteiligt wurden. Als Stammesleiter Daniel kam, beschwerte er sich über das Programm und eben jene Unngerechtigkeit, da das Spiel "Montagsmaler" ja nichts mit Pfadfinden zu tun hatte. Auf seiner Seite stand FSJlerin Synje, dagegen hielten Moriz und Fabian. Ein Streit unter den Gruppenleitern entfachte und endete in der Lösung, dass man durch Wettbewerbe herausfinden wolle, welche der beiden Gruppen die besseren Pfadfinder waren. Die schlechtere Gruppe sollte das Pfadiheim verlassen und an der Allmandhütte zelten.

Nachdem sich die Gruppen in den Disziplinen "Knoten", "Feuer machen" und "Waldläuferzeichen folgen" gemessen hatten, musste die Gruppe von Synje und Daniel das Pfadiheim verlassen. Sie liefen zur Allmandhütte, doch kurz nachdem sie dort angekommen waren, kam ein Auto mit heulendem Motor angesaust und zwei vermummte Gestalten entführten Daniel. Die übrige Gruppe wusste sich nicht anders zu helfen und kehrte um, um die anderen zur Hilfe zu holen. Diese waren bereits unterwegs und so trafen die Gruppen am Waldrand aufeinander und begannen gemeinsam die Suche nach Daniel. Tatsächlich, nachdem sie ihn bewusstlos gefunden hatten, kehrte die ganze Gruppe gemeinsam zum Pfadiheim zurück und ein neuer Entschluss wurde gefasst: Dafür, dass die eine Gruppe verloren hatte, mussten sie am nächsten Morgen den Abwasch machen.

Nach einem wesentlich entspannteren Abend mit Pfadiliedern und gemeinschaftlichen Spielen ging es auch schon schlafen. Am Morgen wurden die Gruppenleiter von Gesang aus den Schlafräumen geweckt. Nur das Schrei-Lied "Fahrradkette" wurde bewusst nicht gesungen, um die Gruppenleiter nicht zu wecken...

Am Vormittag stand dann große Putzaktion an, aber die Gruppe musste doch noch einmal Zusammenhalt beweisen: Sie mussten auf die andere Seitedurch eines Spinnennetzes gelangen, ohne die Seile zu berühren und jedes Loch durfte nur einmal verwendet werden.

 

Ich blicke zurück auf eine anstrengende, aber doch sehr schöne und erfolgreiche Woche, die hoffentlich den Kindern genausoviel Spaß gemacht hat wie mir!

Grüße, Synje